Die sichere Seite beim Webhosting – rechtliche Erklärungen

Webhosting Rechtliche Erklärungen

Wer eine Seite im Internet erstellt, muss gewisse Dinge einhalten. Es gibt rechtliche Grundlagen für die Inhalte einer Webseite, die unbedingt eingehalten werden müssen. Gerade in den letzten Jahren werden vermehrt Abmahnungen im Internetbereich verschickt. Doch diese können leicht umgangen werden und entstehen meist eh nur aus Unwissenheit.

Auf die offensichtlich illegalen Dinge soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden, es geht vielmehr um Formalien wie

  • Impressum
  • Urheberrecht

Diese Dinge erscheinen nicht sehr relevant, können aber Grund einer Abmahnung sein.

Das richtige Impressum

Beim Impressum kommt es auf den Nutzen der Seite an. Wer eine private Internetseite betreibt, die nur aus persönlichen Gründen da ist, muss sich nicht an die Formalitäten des Impressums halten. Denn hier soll mit der Internetseite kein Geld verdient werden.

Wenn jedoch die Internetseite genau dazu da ist, um Geld zu verdienen, verpflichtet der Inhaber sich, ein Impressum ins Netz zu stellen. Vorsicht: wer zwar eine private Webseite hat, auf dieser jedoch Werbung schaltet, der rutscht direkt in die Impressumpflicht. Wer ganz sicher gehen will, kann sich an folgenden Leitsatz halten: wer Geld an der Seite verdient, egal wieviel und auf welchem Weg, muss ein Impressum haben.

Webhosting Empfehlung

Das Impressum muss

  • Gut zu finden sein
  • Deutlich ausgezeichnet sein

Was den Inhalt angeht, muss es den Namen und die Adresse des Betreibers anzeigen. Es muss klar sein, wen für die Inhalte zur Rechenschaft gezogen werden kann. Bei Problemen sollte immer nachgehakt werden, im Zweifel sogar bei einer Rechtsberatung. Denn ein falsches Impressum kann teuer werden.

Was ist mit dem Urheberrecht?

das Urheberrecht

Im Internet lässt sich Content zu allen möglichen Dingen finden. Vieles davon lässt sich kostenlos finden und auch herunterladen. Doch das bedeutet nicht, dass der Betreiber einer eigenen Seite es dort auch wieder hochladen darf. Grafiken, Bilder und Videos dürfen nur auf der eigenen Seite hochgeladen werden, wenn der Betreiber die Nutzungsrechte darüber verfügt. Wenn Kontaktdaten da sind, sollte also immer nachgehakt werden. Ansonsten gilt: Finger weg! Datenklau kann teuer werden. Allerdings lassen sich im Internet auch ganze Plattformen finden, die rechtefreie Bilder anbieten. Diese können bedenkenlos verwendet werden.

Was ist noch illegal?

Eine eigene Internetseite fordert auch Verantwortung vom Betreiber. Denn mit der Seite verpflichtet er sich, sich an die gängigen Gesetze zu halten. Das bedeutet, dass der Betreiber z.B. keinen illegalen Content auf seiner Seite zur Verfügung stellen darf. Auch Spam-Mails sind verboten.

Dies kann manchmal aber tückisch sein und dazu führen, dass sich ein Betreiber gar nicht darüber bewusst ist, gerade illegal zu handeln. Hacker schaffen es oft schnell, sich Zugangsdaten zu beschaffen und dann ihre eigenen illegalen Dinge unter dem Namen des Betreibers zu verschicken. Dies können Spam-Mails sein oder noch schlimmere Dinge. Auch wenn der Betreiber nichts damit zu tun hat, wird er zur Rechenschaft gezogen werden. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Zugangsdaten gut zu schützen und auch immer wieder zu wechseln. Nur so wird es Betrügern schwer gemacht.

Und was passiert, wenn doch etwas schief geht?

Es ist schon vielen Webseiten passiert, dass sie eine Abmahnung erhalten haben. Im Normalfall steht darin, was weiter zu tun ist. Wer aber eine Abmahnung erhalten hat und sich unsicher ist, wie nun der weitere Vorgang ist, sollte eine Rechtsberatung aufsuchen. Nur so kann genau geklärt werden, was das Problem ist und wie es zukünftig umgangen werden kann.

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